Auswärtssieg! Medical Instinct Veilchen starten erfolgreich in die neue Saison!

Die Medical Instinct Veilchen beginnen ihre Saison in der Toyota Damenbasketball-Bundesliga (DBBL) mit einem am Ende deutlichen Auswärtssieg. Beim 82:67 (33:33) in Heidelberg zeigt unser Team zunächst Probleme in der Verteidigung, steigert sich im weiteren Spielverlauf jedoch gewaltig. Am Ende verhindert eine schwache Ausbeute an der Freiwurflinie einen deutlicheren Erfolg. Dabei schrammen Jenny Crowder und Marie Reichert jeweils knapp am Double-Double vorbei.

Schon bei der Anreise prophezeite Viki Karambatsa ein hartes Spiel für ihr Team: „Seit ich in Göttingen spiele, haben wir dort noch nicht gewonnen, es ist immer schwierig in Heidelberg zu spielen.“ Und tatsächlich gelang den Gastgeberinnen unter ihrem neuen Headcoach Thorsten Schulz der bessere Start in die erste Begegnung der neuen Saison. Während unsere Medical Instinct Veilchen ihre ersten beiden Versuche beim Dreier liegen ließen, zeigte sich Heidelbergs Topscorerin Esther Fokke (20 Punkte) mit zwei erfolgreichen Abschlüssen treffsicher. Es dauerte bis zur vierten Spielminute, als Marie Reichert ihre ersten Punkte in der DBBL nach schönem Zuspiel von Ruzica Dzankic erzielte. Die ersten Punkte für unser Team erzielte zuvor Neuzugang Morgan Pullins. Die Heidelbergerinnen traten insbesondere im ersten Viertel deutlich aggressiver in der Verteidigung auf und gelangten so immer wieder zu schnellen Abschlüssen und oftmals einfachen Punkten. So führte ein Schnellangriff in der neunten Spielminute zum zwischenzeitlichen 12:22-Rückstand. Diesen konnten wir bis zum Ende des ersten Viertels zumindest etwas verkürzen (19:24, 10. Minute).

In der Viertelpause schien unser Headcoach Goran Lojo bei der Ansprache die richtigen Worte gefunden zu haben. Unsere Verteidigung agierte nun wesentlich konzentrierter und griffiger, sodass Heidelberg nicht mehr zu einfachen Punkten gelangte. Mehr als vier Minuten blieben die Gastgeberinnen sogar ohne Punkt, insgesamt waren es zum Ende dieses Viertels neun. Da unsere Medical Instinct Veilchen zudem in der Offensive zunehmend effektiver agierten, gingen wir mit einem ausgeglichenen Spielstand in die Pause (33:33, 20.). Ein großes Manko war neben der Verteidigung im ersten Viertel vor allem die Quote an der Freiwurflinie. Lediglich sieben Treffer bei 14 Versuchen bedeuteten dabei ein ausbaufähiges Verhältnis.

Doch daran sollte sich auch im weiteren Spielverlauf nicht viel ändern. Wie schon im zweiten Viertel führte eine geschlossene Teamleistung erneut zu Ballgewinnen in der Verteidigung, ebenso ließ die Trefferquote bei den Heidelbergerinnen im Vergleich zum Spielbeginn nach. Unser Team konnte sich schon in den ersten Minuten bis auf fünf Punkte absetzen, bis zum Ende des Spielabschnitts blieb dieser Vorsprung konstant. Eine starke Einzelaktion von Ex-Göttingerin Britta Daub sorgte allerdings wenige Sekunden vor der Viertelpause dafür, dass wir lediglich mit einer Drei-Punkte-Führung in das Schlussviertel gingen (50:47, 30.).

Pullins mit einem Drei-Punkt-Spiel und wenige Sekunden später Kat Tudor mit dem ersten Vier-Punkt-Spiel der Saison sorgten für die erste zweistellige Führung im gesamten Spiel (57:47, 32.). Auch wenn sich Heidelberg nicht aufgab und weiter kämpferisch zeigte, waren unsere Medical Instinct Veilchen in diesem Abschnitt einfach zu stark. Jenny Crowder übernahm in dieser Phase noch mehr Verantwortung und erzielte dabei insgesamt drei Dreier. So avancierte unsere Nationalspielerin am Ende mit 19 Punkten zur erfolgreichsten Werferin ihres Teams und verzeichnete eine bessere Dreier- als Freiwurfquote (60 % bzw. 50 %). Bis zum ersten Heimspiel der neuen Saison am kommenden Freitag gegen die GISA Lions aus Halle hat das Team also Zeit, sich weiter zu verbessern und an der Freiwurfquote zu arbeiten, die in diesem ersten Saisonspiel mit 54 % (19/35) deutlich Luft nach oben aufweist.

Insgesamt zeigte sich unser Headcoach nach dem Spiel mit der Leistung seiner Mannschaft aber zufrieden: „Mit dem Auftakterfolg und den zwei Punkten, die wir mit nach Hause nehmen konnten, bin ich sehr zufrieden. Unsere Verteidigung hat im ersten Viertel nicht gut gearbeitet, danach aber eine gute Reaktion gezeigt. Als wir verteidigt haben, haben wir die Kontrolle über das Spiel übernommen. Wir sollten diese geschlossene Teamleistung aus dem Spiel mitnehmen und uns auf die zwei Spiele gegen Halle und Freitag am kommenden Wochenende vorbereiten. Bei unserem ersten Heimspiel am Freitagabend wünsche ich mir eine volle Halle und eine lautstarke Unterstützung unserer Fans.“

Für die Medical Instinct Veilchen spielten: Tudor (12 Punkte / 4 Rebounds / 0 Assists); Wenke (-/1/-); Dzankic (7/5/1); Pullins (14/9/-); Brabencova (6/3/1); Reichert (14/9/3); Karambatsa (10/6/1); Crowder (19/5/8); Oevermann, M. (dnp); Oevermann, A. (dnp); Kretschmar (dnp).

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Es soll weiter nach oben gehen für unsere Medical Instinct Veilchen