Medical Instinct Veilchen reisen zum Double-Sieger

Mit Osnabrück als Vizemeister der Vorsaison und dem Herner TC, der sich derzeit in einer starken Verfassung befindet, hatten unsere Medical Instinct Veilchen bereits zwei schwierige Aufgaben zu bewältigen. Da passt es ins Bild, dass uns zum Abschluss dieser „Mammut-Woche“ am Sonntagnachmittag der amtierende deutsche Meister und Pokalsieger aus Keltern zum siebten Spieltag in der Toyota Damenbasketball-Bundesliga (DBBL) empfängt.

Der von Christian Hergenröther trainierte Double-Sieger steht nach den ersten sechs Spieltagen in der DBBL bei jeweils drei Siegen und Niederlagen. Dabei starteten die Rutronik Stars mit drei Siegen zunächst makellos in die Saison, es folgten anschließend Niederlagen gegen die Rheinland Lions, die Hannover Luchse sowie gegen die Eisvögel aus Freiburg. Auch auf der internationalen Bühne läuft es bisher für die Sterne nicht. So konnte wettbewerbsübergreifend keines der letzten sechs Spiele gewonnen werden. Mehr als drei Niederlagen in der DBBL gab es für den amtierenden Meister zuletzt in der Saison 2018/19. Damals standen am Ende der regulären Saison sogar fünf Niederlagen zu Buche. Dass auch gegen einen scheinbar unschlagbaren Gegner immer eine Überraschung möglich ist, zeigte unser Team in der Saison 2019/20, als wir dem Hergenröther-Team im Heimspiel die einzige Saisonniederlage (59:53) einbrachten. Seither haben sich beide Teams jedoch stark verändert.

Nicht nur unsere Medical Instinct Veilchen hatten durch das Nachholspiel des vierten Spieltags in der DBBL gegen Herne eine englische Woche. Für Keltern, das den deutschen Damenbasketball im EuroCup vertritt, war am Mittwoch beim 60:90 im tschechischen Brno nichts zu holen. Für beide Teams geht es am Sonntag somit um Wiedergutmachung und die Beendigung der jeweiligen Niederlagenserie.

Richard Crowder, Geschäftsführer der Medical Instinct Veilchen, schreibt den Gastgeberinnen die Favoritenrolle zu, zeigt sich aber optimistisch: „Wir werden wieder mit viel Energie spielen müssen und dann schauen, was das Spiel hergibt. Die Favoritenrolle liegt aber auf Seiten der Gastgeberinnen.“

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