Mit einem Heimsieg den Abstiegsrang verlassen

Am Sonntagnachmittag kommt es am zehnten Spieltag in der Toyota Damenbasketball-Bundesliga zum Duell zwischen unseren Medical Instinct Veilchen und dem BC Pharmaserv Marburg. Dabei geht es auch um die Revanche für das Playoff-Aus in der Vorsaison. Nach ihrem starken Debüt in Wasserburg liegen die Hoffnungen erneut auf unserem Neuzugang Sylwia Bujniak. Tipoff ist um 16 Uhr in der Sporthalle am Felix-Klein-Gymnasium in Göttingen.

Beide Teams stehen aktuell bei drei Siegen. Während unsere Medical Instinct Veilchen bereits sechs Saisonniederlagen hinnehmen mussten, sind es bei den Marburgerinnen fünf – das Auswärtsspiel vom vierten Spieltag in Halle muss noch nachgeholt werden. Nach der Niederlage in Wasserburg am vergangenen Wochenende rangiert unser Team auf dem elften Tabellenplatz, Marburg liegt auf Tuchfühlung mit den Playoff-Plätzen. Zuletzt gab es für unsere Gäste zu Hause gegen die Rheinland Lions (59:65) und Freiburg (74:83) zwei Niederlagen. Zwei der drei Saisonsiege holten die Marburgerinnen in der Fremde. Unsere Medical Instinct Veilchen sind also gewarnt.

Aufpassen muss unser Team insbesondere auf Tonisha Baker, die am vergangenen Wochenende gegen Freiburg an ihrem Legendenstatus geschraubt hat und mit ihrem 163. Dreier in der DBBL auf den sechsten Platz in der ewigen Bestenliste vorgerückt ist. Eine weitere schwierige Aufgabe wird auf Marie Reichert und ihre Mitspielerinnen unter den Körben zukommen. Dort gilt es die Anfang November nachverpflichtete und 2.02 Meter große Joanna Grymek im Griff zu behalten. Auch Topscorerin Alexandra Wilke (14 Punkte pro Spiel), Stephanie Wagner (8,7), Marie Bertholdt (7,8) und Hanna Crymble dürfen in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben. Neben Baker (9,9) kratzt auch Ex-Veilchen Theresa Simon (9,8) an der zweistelligen Ausbeute. Das Marburger Team verfügt also über eine große Variabilität, viel Erfahrung in der Bundesliga sowie der deutschen Nationalmannschaft und eine geballte Ladung Offensivpower. Als Achillesferse ist sicherlich bei beiden Teams die Verteidigung herauszustellen. Eine weitere Problematik, die sich beiden Teams im bisherigen Saisonverlauf stellt, sind die verletzungs- und coronabedingten Ausfälle. So müssen wir am Sonntag weiterhin neben der langzeitverletzten Sandra Azinovic auf unseren Captain Jenny Crowder verzichten, die sich von ihrem mehrfachen Bänderriss erholt.

Mit den Marburgerinnen kommt also die nächste große Herausforderung auf unseren Headcoach Goran Lojo und sein Team zu. Nach ihrem starken Auftritt in Wasserburg mit 28 Punkten hoffen wir, dass Sylwia Bujniak auch im ersten Spiel vor „ihren“ Fans erneut ein Feuerwerk abbrennen kann.

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